Befinde mich im Lande. Meine alte Nummer funktioniert noch.
Hoffe wir sehen uns dann bald!
Bis gleich.
Befinde mich im Lande. Meine alte Nummer funktioniert noch.
Hoffe wir sehen uns dann bald!
Bis gleich.
Soweit alles gut.
Die Reise nach San Antonio war ganz entspannt. Dort haben wir uns natuerlich das Alamo-Denkmal reingezogen. Ich kannte das nur, weil Ozzy Osbourne da mal „high as a kite“ dagegen gepinkelt hat. Alamo scheint sowas wie das „300″ der Amerikaner zu sein. Aber anstelle der Perser warens Mexikaner und am Ende gabs eine Niederlage. Trotzdem wahnsinnig heldenhaft natuerlich. Sehr viel Stars and Stripes.
Seit fast einer Woche sind wir nun schon in New York. Die Stadt gefaellt mir ganz gut. Im Gegensatz zu vielen anderen Stadten in den USA gibt es hier Leben auf der Strasse ausserhalb des Autos. Fussgaenger, Radfahrer, etc…
Soweit alles gut.
Das Budget ist nahe am Platzen, es ist an der Zeit die Heimkehr zu planen. Nach mehr als eineinhalb Jahren faellt mir das auch gar nicht mehr so schwer. Um ehrlich zu sein kaempfe ich schon seit Australien immer wieder mit kleinen Heimwehattacken. Nix ernstes aber auf Dauer einfach nervig. Ich moechte meine Familie und Verwandten wiedersehen, mit meinen Freunden ein paar Biere trinken, mein Rad wieder flottmachen, etc…
Wir haben soeben einen Flug von San Antonio, Texas, nach New York am 25. Juli gebucht. Der Plan sieht so aus: Wir werden hoffentlich morgen, allerspaetestens uebermorgen von Mexiko-Stadt mit dem Bus gen Norden aufbrechen. Innerhalb der naechsten Woche wollen wir dann irgendwie ueber die Grenze nach Texas gelangen. Das wird kein Pappenstiel, denn zum einen ist das ein verdammt langer Weg und zum anderen ist dieser teilweise nicht ganz ungefaehrlich. Aber nach all der Reiserei ist man ja nicht mehr so ganz gruen hinter den Ohren was die eigene Sicherheit anbelangt. Und Kreditkarten passen einfach perfekt in BHs
In New York werden ich dann so 1,5 Wochen bleiben, Leire vielleicht noch ein bisschen laenger. Ich schlage dann in den ersten Tagen des Wonnemonats August auf Muencher Boden auf. Dank Air Berlin sogar relativ billig.
Ich freu mich wie die Sau.
Bis gleich.
Heute muss es mal wieder schnell gehen:
Nach San Cristobal und den Bergen ging es fuer ein paar Tage ans Meer, auch Pazifik genannt. Nichts Spektakulaeres aber schoen. Ein Seeigel hat meine Ferse perforiert, ich kann imer noch nicht surfen und…
MERKE (1): Wenn du mit einer Welle mitschwimmen willst, beobachte zuerst die Brandung sonst gibts blutige Kratzer und einen schmerzenden Ruecken.
MERKE (2): Wenn du unter einer Welle mit dem Kopf zuerst durchtauchen willst, ueberpruefe vorher den Abstand Wasser zu Meeresgrund, sonst gibts nen verstauchten Hals und Kopfweh.
Letztendlich war ich nicht traurig als wir nach knapp 5 Tagen Strand nach Oaxaca-Stadt aufbrachen, sonst haette ich mich wohl noch komplett zum Krueppel gemacht.
Und von Oaxaca ging es dann nach Mexico D. F. (oder Mexico-Stadt), der groessten Stadt der Welt (Um die 20 Millionen Einwohner plus circa 10 Millionen Pendler). Hier wohnen wir im Moment bei den Eltern einer Bekannten aus Bangkok. Gestern Abend waren wir in der Arena und haben uns Lucha Libre angeschaut. Das ist die WWF Mexikos. Showringen sozusagen. Ich hab mir die Maske von „El Mistico“ gekauft. Sehr sehr lustig.
Ja, nix Spektakulaeres im Moment. Ich werde wohl Anfang, Mitte August heimkommen.
Bis denn.
…war es lustig. Und natuerlich auch interessant und informativ. Jaja. Aber auch witzig. Mit einem Minibus wurden wir tief in die Berge von Chiapas geflogen (gefahren waere schlichtweg untertrieben). Je weiter man sich von San Cristobal wegbewegt, desto deutlicher wird die Armut. Die Felder werden ohne Maschinen bearbeitet, die Haeuser sind meist Bretterverschlaege und die Bevoelkerung besteht zu 99 Prozent aus Indigenas. Hier oben regieren die Zapatisten. Nach unserer Ankunft in Oventic mussten wir vor dem Lager unsere Reisepaesse an eine vermummte Oma abgeben. Die tippelte damit langsam in eine kleine Huette und kam dann erstmal 10 Minuten nicht mehr heraus. Schliesslich wurde uns geoeffnet. Zuerst mussten wir in einer Art Einreisebehoerde 3 vermummten Maennern mit offensichtlich grossen orthographischen und lexischen Problemen (das ist auch kein Wunder, denn Spanisch ist nunmal eine Fremdsprache fuer die Zapatistas) Rede und Antwort stehen. Danach wurden wir in eine andere Huette geleitet. Und da kam ich mir dann ein wenig wie in einem Terroristenvideo vor. Aber seht selbst:

(Ich habe mich da noch rechts ins Bild reingedrueckt, damit mir da auch keiner kommt und sagt ich waere da nicht gewesen
) Die Zweite von links war die Chefin und die Einzige die mit uns gesprochen hat. Die ganz Rechte ist waehrend unserem Gespraech eingeschlafen. Der Typ rechts zwischen der Chefin und der Schlaeferin trug Adiletten. Die Junta stand uns dann Rede und Antwort zu all unseren Fragen bezueglich der Zapatistas. Leire stellte die meisten Fragen, denn mir kostete es schon genug Konzentration dem Gemurmel der Anfuehrerin hinter der Skimaske zu folgen. Wir blieben eine Nacht im Lager. Unsere Unterkunft war ein alter Schuppen mit Lehmboden auf dem wir aus Brettern und einer Plastikplane unser Bett zusammenbauten. Die Nacht war kein Zuckerschlecken, denn in den Bergen von Chiapas wirds abends gern mal zapfig (Lukas, zapfig bedeutet „kalt“ in deiner Sprache!). Am naechsten Tag in der Grundschule habe ich dann den Drittklaesslern noch kurz ne Lehrstunde beim Basketball verpasst (In your face, in your face!) und danach nahmen wir den naechsten Kamikazebus zurueck nach San Cristobal.
Schoen wars.
Mehr gibts eigentlich nicht zu berichten. Es ist sehr schoen beim Roland und ich verstehe auch langsam warum ihm San Cristobal so gut gefaellt. Trotz allem Regen.
Bis bald
Er hatte wirklich eine Ueberraschung fuer mich, der Roland, als wir vor ein paar Tagen bei ihm im Garten aufschlugen und ich konnte meine Freudentraenen kaum verbergen
: 3 Flaschen eisgekuehltes Augustiner Hell! Wir teilten bruederlich und stellten mit Freude zwei Dinge fest:
1) Augustiner schmeckt wirklich besser als alle anderen Biere, die ich bislang probieren durfte (jetzt mal abgesehen von ein paar Schmankerln von Daheim, Eichhofener, evtl sogar das Gottsmansgruener vom Benny…)
2) Es macht definitiv schnell betrunken, insbesondere dann, wenn man ein wenig aus der Uebung ist. Was bedeutet, dass ich, sobald ich in Regensburg bin, mich vorsichtig wieder an mein Limit herantrinken muss
Ein weiteres Highlight war unser vorgestriger Ausflug zu einem Felsen, der sich ueber einen Fluss woelbt. Um dort hinzukommen haben wir uns das Auto von Rolands Mitbewohner gemietet und sind damit die Lehmpiste in das kleine Tal zum Felsen hinunter“gefahren“. Wer auf Rolandos Blog mitliest weiss, dass er dort schon einmal mit ein paar Freunden mit demselben Auto stecken geblieben ist weil der einsetzende Regen die Lehmpiste unbefahrbar gemacht hat. Selbiges passierte auch uns. Doch zuvor durften wir noch mitansehen, wie der Herr Zeitler beim Abstieg von der Hoehle (ein nicht ungefaehrliches Unterfangen uebrigens, Leire beispielsweise verzichtete dankend und blieb am Boden um auf uns zu warten) knapp 5 Meter einen Abhang im Regen hinunterfiel und gerade noch so nicht im Fluss landetete. Ergebnis: diverse Schuerfwunden und ein laediertes Knie. Ja, und dank dem Regen gings dann zu Fuss den Lehmhuegel hinauf, das Auto mussten wir zuruecklassen. Oben angekommen stoppten wir („wir“, das sind insgesamt 5, 2 Couchsurferinnen, Roland, Frau Lopez und ich) einen Pritschenwagen. Und als wir dann im Dunkeln im Regen, gut durchnaesst und frierend vom Fahrtwind auf der offenen Ladeflaeche dieses Autos standen, grinste uns der Roland ins Gesicht und sagte: „Welcome to Roland’s Couchsurfing-Adventure-Tours!“ Situationskomik vom Feinsten.
Mehr gibts nicht zu erzaehlen. Mexikanische Klospuelungen sind fuern Arsch, in San Cristobal pisst es jeden Tag und die Hoehenluft (2.200 Meter) tut uns gut soweit.
Bis denn.
PS: Fast haette ich es vergessen: Wir befinden uns hier ja im Land der Zapatistas, einer indigenen Guerillaorganisation in den Bergen von Chiapas (Bauernmiliz triffts wohl besser). Und da die zur Zeit Waffenstillstand haben ist es kein Problem, sich mal eines der Lager aus der Naehe anzuschauen. Deshalb fahren wir heute nachmittag zu den Zapatistas ins Lager und werden dort bis Mittwoch bleiben. Es lebe die Revolution! Das Abenteuer geht weiter
Wieder einmal stellt sich mir das Problem, dass es einfach zu viel zu erzaehlen gibt. Die letzten Tage in Playa del Carmen waren besser als befuerchtet. Und ein Franzose, den wir dort kennen gelernt haben, sah genau so aus wie der Benny nur auf franzoesisch. Auch ein Wasserballer. Ausserdem sind wir mit Riesenschildkroeten geschwommen, aber davon habe ich noch keine Bilder weil die Einwegunterwasserkamera
noch nicht beim entwickeln war. Die Riesenschildkroeten sind uebrigens in der Realitaet genauso entspannt und relaxt wie in „Finding Nemo“. Die Dudes unter den Meeresbewohnern.
Egal, weiter gings nach Tulum. Und dort gabs dann diesen Strand:

The Strand
Ja, was soll ich da noch gross sagen? The Strand halt, ich war noch an keinem schoeneren. Und das Wasser wirklich glasklar. Wenn die Sonne drauf scheint, kann man beim Schnorcheln lockerst 4, 5 Meter nach unten sehen.
So, und dann gings wie schon geschrieben nach Guatemala via Belize zu den Maya Ruinen von Tikal (an dieser Stelle darf der geneigte Leser die Indiana Jones Titelmelodie summen…). Die waren auch interessant und alles aber viel beeindruckender fand ich die Einwohner von Flores, dem kleinen Staedtchen in dem wir uebernachteten. Das waren die mit Abstand nettesten und ehrlichsten Menschen seit Langem. Und sollte ich irgendwann mal wieder auf diesen Kontinent kommen, werde ich ein paar Tage laenger in Guatemala einplanen…
2 Tage spaeter gings dann schon wieder nach Mexiko. Die Busfahrt bis zum Grenzfluss werde ich so schnell nicht vergessen. Auf einem Feldweg gings gut 3 Stunden durch den Dschungel. Staendig wurde gehalten, Leute stiegen ein und aus, Kisten wurden auf die Strasse geworfen oder verladen und ueber allem lag ein Film von Strassenstaub. Der Minibus wurde wohl fuer 15 Leute konzipiert aber zwischenzeitlich hatten wir fast das Doppelte an Bord. Samt Gepaeck. Kurz vor der Grenze nahmen wir 5 Maya-Maedchen mit, die am Fluss Waesche gewaschen hatten und circa 150 Liter Wasser in Kanistern dabei hatten. Die sprachen einen alten Maya Dialekt und nur wenig Spanisch. Ein Minibusfahrer ist hier mehr als nur Chauffeur. Er kennt die kleinen Dschungeldoerfer entlang der Piste wie seine Westentasche und wenn ihm jemand ein Paket mitten im Nirgendwo in die Hand drueckt und meint er solle dies doch bitte bei Familie Soundso an der dritten Liane rechts 3 Kilometer weiter abliefern, dann weiss er genau wo das ist. Ich war schwer beeindruckt. Von Guatemala, den Ruinen und vor allem von seinen Bewohnern.
Lasst Fotos sprechen:
So, wie immer hoffe ich, dass bei euch alles in Ordnung ist soweit.
Bis denn.
oder auf bayerisch: Verzapf koan Schmarrn, Oida!
So, immerhin haben wir es schon 50 Kilometer nach Sueden geschafft. Wahnsinn. bleiben nur noch geschaetzte Hunderttausendmyriaden bis wir beim Roland sind. Der Rhythmus von Mexiko hat uns voll im Griff und dementsprechend ruckelnd gehts voran. Und den Plan haben wir natuerlich auch geandert. Wenn man schon mal da unten ist, warum nicht schnell einen Abstecher ueber Belize* nach Guatemala machen? Dort gibts schliesslich original Indiana Jones Ruinen zu bewundern. Also gehts morgen erstmal komplett woanders hin.
Ansonsten gibts nicht allzu viel Neues. Ich esse kiloweise Guacamole (bin aber noch knapp unter 80 Kilo!) und Tacos, Leire ist braun und ich krebsrot wie ein besoffener Englaender auf Malle (ich uebertreibe) und der FC Bayern kauft lauter Spieler, die ich nicht kenne.
Auf nach Guatemala! Beim naechsten Mal gibts eventuell Bilder.
bis denn
*(Bis gestern wusste ich nicht, dass dieses Land exisitiert. Ich dachte das ware eine Stadt in Mexiko, bis mir Leire Nachhilfe in Erdkunde gab. Der Hellste in Geografie war ich ja noch nie. Dachte bis vor 5 Jahren, dass Chicago ein Stadtteil von New York sei. Nennt mich den DONNERENGEL DER PISA STUDIE!)
Angekommen in Cancun, gleich den Bus nach Playa Del Carmen genommen und dort von Jenny abgeholt worden. Kurz in die Wohnung, umgezogen und ab auf die Piste.
Die Piste… tja. Hier gibt es genau die Art von Parties, die ich schon in Thailand und Bali gemieden habe. Sex, Drugs and House. Ich hasse House-Musik und ich kann das Rumgehopse der Leute dazu nicht ausstehen. Dementsprechend untraurig bin ich, dass wir uns schon bald aufmachen werden, das wirkliche Mexiko abseits der Partyhonks zu erkunden. Das sollte auch klappen, denn mir wurde bereits von mehren Einheimischen versichert: Playa no es Mexiko!
Aber alles in allem sollte ich mich wohl nicht beschweren. Das Bier ist trinkbar, das Meer karibisch und das Essen vorzueglich.
In ein paar Tagen werden wir bei Roland in San Cristobal in den Bergen aufschlagen. Ich kanns kaum erwarten. Der erste Freund, den ich seit 1,5 Jahren wiedersehe. Scheisse, wie die Zeit verfliegt…
Genug der Blaerei fuer heute. Uns geht es nach wie vor blendend, hoffe euch auch! Falls nicht, schreibt mir eine Email und ich troeste euch.
Bis denn
Key West laesst uns nicht los. Es ist einfach zu schoen hier. Und der Freund von Jacqui (der Tochter der Familie), „Big Mike“, ist Tuersteher in einem Stripclub… freier Eintritt in die Nacktbar und nen Handschlag vom Riesen an der Tuer, was will man mehr
?

The Keys Baby, the Keys!

Thunderbolt and Lightning, very very frightning! Galileo!
Trotzdem haben wir heute schweren Herzens den Flug nach Mexiko gebucht. Am 30. Mai gehts nach Cancun! CARAMBA CARAJO ‘NEN WHISKEY!
Es geht uns blendend. Hoffe euch auch!