Ich habe ja gerade Besuch aus Hagelstadt. Die P…i und die B…y machen Urlaub in Thailand und waren die letzten drei Tage in Bangkok. Nachdem ich diese Woche noch nicht arbeiten musste, habe ich wieder einmal meine Reiseführer-Qualitäten unter Beweis gestellt und ihnen die Stadt gezeigt.
So, und gestern Abend war es dann soweit, die beiden wollten unbedingt in der Kao-San-Road (das ist hier die Vergnügunsmeile für Rucksacktouristen aus aller Welt) Alkohol konsumieren gehen. Leire hatte keine Zeit, also sind wir zu dritt los.
Ich hatte meine Singha-Kopfschmerzen zwar noch nicht vergessen, war aber trotzdem irgendwie in Biertrinklaune. „Dann nimmst einfach mal ein anderes Bier“, dachte ich und meine Wahl fiel auf Chang:
Ich fand das Bier zunächst sehr sympathisch, war es doch billiger als Singha. Gut, der Bierkenner wird jetzt wahrscheinlich schon die Stirn runzeln: Wenn das teuerere Singha schon einen derben Kater macht, was ist dann mit dem billigeren Chang? Oder: Wenn Thurn und Thaxis schon Kopfweh macht, was ist dann mit Schwanenpils oder Staudengold? Ja mei, ich habs mir ja auch gedacht, aber dann doch erfolgreich verdrängt.
Nach dem ersten Schluck war auch sofort klar, dass es sich hierbei nicht gerade um ein Premiumproudukt handelte. In Terms of soccer: Chang spielt defintiv nicht Championsleague. Aber egal, war eiskalt und deshalb genießbar.
So und nach geschätzten 3 bis 4 Halben gings dann nach Hause. Wie ist das Befinden des Probanden am Folgetag?
Chang ist das thailändische Wort für Elefant. Ein solcher (ach was, eine ganze Herde!) muss mir gestern nacht irgendwo zwischen Kao-San-Road, Taxi und Hotel auf den Kopf gestiegen sein, denn anders kann ich mir diese Schmerzen nicht erklären. Kein Bier der Welt kann so viel Kopfweh verursachen, nicht mal Thurn und Taxis. In Terms of soccer: Chang spielt Hammelklasse.
Tjoah, irgendwie macht das Saufen hier nur halb so viel Spaß. Man kriegt ja schon während des ersten Schlucks Angst vor dem Aufwachen am nächsten Morgen…
Hoffe euch gehts heut besser.