Ueber 10 Tage campen im Nationalpark; Sehr billig weil keine Duschen, keinen Strom und stinkendes Plumpsklo; Duschen mit Solardusche: das ist ein Plastiksack voll Wasser, der in der Sonne warm wird und unten einen Duschkopf dran hat: das Ganze an einen Ast gehaengt und Sekunden spaeter steht man splitternackt unter einem Baum und friert sich den Arsch im kalten Abendwind ab waehrend man sich Shampoo in die Haare reibt; Seit ueber einer Woche nun mitten im Busch auf einer „Farm“; Arbeiten fuer Unterkunft und Essen; Trotzdem ein klein wenig Geld verdient; Laub rechen, Garten herrichten, Fliesen legen, Kartoffeln graben; Gastfamilie nett aber bissl arg hippy-alternativ-rettet-die-Wale-Style; Leire sagt, ich uebertreibe mit dieser Charakterisierung; Aber sehr nette Leute mit einem geruchslosen Plumpsklo: geniale Erfindung: Man scheisst in eine Plastiktonne, die mit einem kleinen Abluftrohr verbunden ist in dem sich ein Miniluefter dreht: kein Geruch, besser als ein Wasserklo vielleicht, besser als das Plumpsklo im Naturpark definitiv; Der Wald ist voll mit Kaenguruhs; Kaenguruhs beim Fortbewegen zugucken bringt mich zum Lachen; In den naechsten 2 Tagen gehts weiter Richtung Esperance; Dort eventuell nocheinmal eine Woche auf einer Farm; Dann grosser Sprung gen Westen mit Abstecher Ayers Rock, d.h. das Abenteuer beginnt eigentlich erst in knapp 2 Wochen so richtig…
Hab euch alle lieb, uns gehts blendend trotz der Fliegen.
Bis denn

