Archiv für die Kategorie ‘Bali’

Awesome dude!

Donnerstag, 29. Januar, 2009

Am 4. Februar gehts nach Perth, Australien.

3 Monate Visum.

Awesome dude!

Neues aus Bali in Kurzform:

- Rollertrip nach Kintamani im Inneren der Insel. Dort gibts nen Vulkan. Sehr schoen aber 200 Kilometer mit nem Automatikroller fahren kann etwas auf die Laune schlagen. Ausserdem neue Hautverbrennungen, dieses Mal beide Knie.

- Sturz beim Surfen: Mit dem Ohr flach auf dem Wasser aufgeschlagen. 2 Tage Summen und derbe Schmerzen.

- Heute morgen um halb 6 habe ich endlich den Koeter in die Flucht geschlagen, der uns seit drei Wochen jeden Morgen mit seinem Geklaeffe aufweckt. Und wenn er heute wiederkommt, hau ich ihm einen Stein auf die Nase. Scheiss auf alle Peta-Aktivisten! (Das Ganze erinnerte mich daran, dass mein Vater knapp ein Jahr lang jede Nacht auf dem Dach unseres Hauses einen Marder gejagt hat. Ohne Kleidung aber mit einem Eisenspeer bewaffnet. Und am Fruehstueckstisch gabs dann die Heldengeschichten: „Aug in Aug mit der Bestie!“ Mein alter Herr ist der Beste!)

- Projekt Surfen lernen: Harte Nummer. Aber ich gebe nicht auf, trotz Ohrenschmerzen, verbrannter Haut, toten Fischen und Plastiktueten im Meer.

- Gerade ist alles sehr schoen.

Hoffe euch gehts wie immer gut,

sers.

Endless Summer

Freitag, 23. Januar, 2009

Vor vier Jahren oder so war ich in Neuseeland, genauer gesagt in Raglan. Dort lungerte ich eines Abends im Backpackers mit ein paar anderen Reisenden halb betrunken vorm Fernseher rum als einer ploetzlich „Endless Summer II“ in den DVD-Player legte. Der Film beschreibt im Dokumentarstil die Reise zweier Surfer um den Globus zu diversen bekannten und weniger bekannten Wellen. Dabei folgen die beiden ein Jahr lang dem Sommer, endless summer also.

Warum ich das erzaehle hat zwei Gruende:

Nummer 1: An diesem Abend in Raglan habe ich beschlossen, dass ich auch surfen moechte. Und das ist der Grund warum ich mir hier jeden Tag zusammen mit Plastiktueten, benutzten Kondomen, Chipspackungen und toten Fischen die Wellen teile und fleissig uebe (jap, man mag gar nicht glauben was das Meer in der Regenzeit so alles wieder an den Strand zurueckschleudert. Menschen sind Saubaeren!)

Nummer 2: Mein Sommer dauert nunmehr 13 Monate und hat seinen Hitze-Hoehepunkt hier in Bali, knapp unterhalb des Aequators. Und trotz Sonnenschutzfaktor 100000 und Zinkpaste hab ich mir natuerlich die Nase verbrannt. Aber so dermassen, dass ich jetzt Sommersprossen darauf habe. Und die gehen nimmer weg, das weiss ich weil mir das Gleiche mal als Kind mit meinen Schultern passiert ist und dort ist auch alles voll mit den Punkten… Egal, zurueck zum Thema Sommer: Ich habe seit 13 Monaten keinen Pullover mehr getragen, geschweige denn eine Jacke oder eine Muetze. Ich habe keinen Schnee gesehen, meinen Atem an einem kalten Tag, Rauhreif auf dem Gras, vereiste Windschutzscheiben, unsere bei Glatteis lebensgefaehrliche Garagenauffahrt in Hagelstadt, etc… Und irgendwie geht mir das ab. Ich brauch Jahreszeiten, das weiss ich jetzt. Es muss auch mal kalt sein, so dass man den Sommer auch wieder zu schaetzen weiss. Und ausserdem geht schwitzen irgendwann auf die Nerven.

Ich freu mich auf jeden Fall auf den naechsten Winter back in Europe. Da werd ich zwar sauber frieren die ersten Tage aber beklagen werd ich mich nicht. Im Gegenteil.

Soweit so gut.

Update

Montag, 12. Januar, 2009

Ok, heute Kurzform ohne Umlaute und mit Rechtschreibfehlern.

- Silvester: Wodka Tonic, Feuerwerk am Chao Praya, komische Leute auf der Party, frueh im Bett, kaum Kopfweh.

- Abschied Bangkok: Keine Traenen aber ein kleines Schnief hie und da.

- Krabi: Sueden Thailands. Schoen. Viele „Rockclimber“. Koerperkult wie in Accapulco. Das letzte Leo Bier am Strand mit der Holden. Schoener Ausklang.

- Malaysia: Mit dem Bus ueber die Grenze. Dort naechtlicher Snack. Chicken Curry. Magen verdorben. Ankunft Kuala Lumpur, vier Uhr morgens. Sprint vom Bus zum McDonalds. Beim Reinlaufen schreien „Toilet toilet, where, QUICK!“ Explosionen der Darmperestraltik auf McDonalds Stehklo ohne Papier. 2 Tage Kuala Lumpur mit Fieber und kaputtem Magen. Naechtlicher Dieb im Dorm aber die Lopez war wach und schlug so laut an, dass der Typ die Beine in die Hand nahm und wir dadurch immer noch alle Sachen haben. Dem Kettenhund sei Dank! Abflug mit AirAsia nach Bali am 9. Januar.

- Bali: Saubillig. Billiger als Thailand. Kuta Beach. Sehr laut. Mallorca der Australier. Viele „Rock n Roll“ bruellende Betrunkene mit unansehnlichen Frauen im Arm. Der Strand stinkt nach totem Fisch. Aber egal. Hier kann man surfen lernen. Heute ersten zwei Stunden mit der Holden und Lehrer. Koennen beide jetzt stehen und verstehen einigermassen wie das funktionieren soll. Ab morgen wird ohne Lehrer geuebt. Wir haben noch 26 Tage Visum, die werden wir wohl nutzen. Das sind dann 26 Tage um das Surfen soweit zu bringen, dass wir uns anschliessend in Australien nicht komplett zum Honk machen. Soweit der Plan, die Praxis sieht bekanntlich immer anders aus.

Das wars. Hoffe euch gehts wie immer gut, falls nicht schreibt ne Email und ich troeste euch.

Tom

Laos – Weihnachten – Reisepläne

Sonntag, 28. Dezember, 2008

1. Laos

Vor Weihnachten gings nach Laos, genauer gesagt nach Vientiane. Im Nachtzug von Bangkok an die Grenze habe ich mich gleich mal ordentlich erkältet, aber egal. Über die Grenze gings mit Tuktuk und zu Fuß. Am Grenzübergang selbst hieß es dann erstmal Schlange stehen zusammen mit ein paar „normalen“ Touristen und jeder Menge abgefuckter perverser alter Säcke, die ihr Visum für Thailand erneuern ließen. Vor mir waren zwei Italiener und ein Franzose, die sich auf dem Handy gegenseitig die Fotos von ihren Thailadys zeigten und sich dazu noch über die jeweiligen Leistungsfähigkeiten im Bett austauschten… Am liebsten hätte ich denen alle eins in die Fresse gehauen.

Von der Grenze gings dann mitm Taxi nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Uns blieben ja nur viereinhalb Tage Zeit, somit war klar, dass wir nicht weiterreisen würden. Naja, viel gibts nicht zu erzählen. Lustig ist, dass die Franzosen hier lange am Start waren und ganz schön Spuren hinterlassen haben. So gibts eine Kopie der Champs-Élysées (ein bisschen kleiner wohlgemerkt) mit einem Arsch dö Triompf im Laotischen Stil am Ende. Ausserdem gibts hier das wohl beste Baguette in ganz Südostasien zu kaufen. Vive la france, kulianrisch war das echt ein schöner Urlaub. Einen Tag gings dann noch mittels Motoroller aufs Land, ein bisschen raus aus der Stadt. Das wars. Entspannend und lustig, nicht zu stressig.

2. Weihnachten

Ja mei, Weihnachtsstimmung in Bangkok ist halt nicht. Da kann man Weihnachtsbäume im Haus aufstellen soviele man will (wir haben einen aus Plastik). Das wird nix. Man läuft in kurzen Hosen rum, schwitzt und kalt kommts nur ausm Kühlschrank. Trotzdem wars ein schöner Abend. Wir waren bei einer Mexikanerin und ihrer Mutter zum Abendessen eingeladen und das war echt angenehm. Berge von Essen, ein sehr witziges Gesellschaftsspiel und sogar das Heinecken ist eiskalt aus der Dose genießbar durfte ich feststellen. Somit gelungener Abend. Die Nike-Jogging-Kappe, die mir von den beiden geschenkt wurde, werde ich aber nie tragen. Sorry.

Beschenkt haben Leire und ich uns dann mit einem Besuch beim Schneider. Ein Kleid für die Dame und einen original Blues-Brothers-Anzug nach Maß für mich. Ich kanns kaum erwarten den bald mal einzusetzen, komme mir damit vor wie eine Mischung aus Mr Blonde und Jake. Hammer.

3. Reisepläne

Ich wurde jetzt schon ein paar Mal nach den Reiseplänen gefragt, deshalb hier noch kurz der Plan (besser: die Vision):

- Silvester in Bangkok. Wir sind bei einem ehemaligen Schüler meinerseits eingeladen, einem Australier und der schmeißt gute Partys (Silvi, du kannst dich sicher noch an Patrick erinnern, schöne Grüße übrigens!).

- Am 1. oder 2. Januar – je nach Kopfweh – gehts dann in den Südzipfel von Thailand, Krabi. Dort werden wir zwei, drei Tage bleiben und dann spätestens am 6. Januar den Bus nach Kuala Lumpur, Malaysia nehmen. Dort nur ganz, ganz, ganz kurz die Stadt anschauen (scheint nicht so der Hammer zu sein), also einmal Petronas-Towers rauf und runter und danach gehts in den Flieger nach Bali.

- So, in Bali wird „Projekt Surfen lernen“ gestartet. Wenn uns das gefällt, bleiben wir länger, wenn nicht gehts bald weiter.

- Und dann die große Frage: Australien oder gleich nach Mexiko? Das wird der Geldbeutel entscheiden. Vielleicht gehts auch heim, was weiss denn ich, bin ja kein Hellseher. Den Roland werden wir daber defintiv in Mechiko besuchen.

Soweit so gut, hab euch alle lieb, hoffe euch gehts gut, uns gehts blendend.

Bis bald.

Tom

Hier noch Fotos: