Wieder einmal stellt sich mir das Problem, dass es einfach zu viel zu erzaehlen gibt. Die letzten Tage in Playa del Carmen waren besser als befuerchtet. Und ein Franzose, den wir dort kennen gelernt haben, sah genau so aus wie der Benny nur auf franzoesisch. Auch ein Wasserballer. Ausserdem sind wir mit Riesenschildkroeten geschwommen, aber davon habe ich noch keine Bilder weil die Einwegunterwasserkamera
noch nicht beim entwickeln war. Die Riesenschildkroeten sind uebrigens in der Realitaet genauso entspannt und relaxt wie in „Finding Nemo“. Die Dudes unter den Meeresbewohnern.
Egal, weiter gings nach Tulum. Und dort gabs dann diesen Strand:

The Strand
Ja, was soll ich da noch gross sagen? The Strand halt, ich war noch an keinem schoeneren. Und das Wasser wirklich glasklar. Wenn die Sonne drauf scheint, kann man beim Schnorcheln lockerst 4, 5 Meter nach unten sehen.
So, und dann gings wie schon geschrieben nach Guatemala via Belize zu den Maya Ruinen von Tikal (an dieser Stelle darf der geneigte Leser die Indiana Jones Titelmelodie summen…). Die waren auch interessant und alles aber viel beeindruckender fand ich die Einwohner von Flores, dem kleinen Staedtchen in dem wir uebernachteten. Das waren die mit Abstand nettesten und ehrlichsten Menschen seit Langem. Und sollte ich irgendwann mal wieder auf diesen Kontinent kommen, werde ich ein paar Tage laenger in Guatemala einplanen…
2 Tage spaeter gings dann schon wieder nach Mexiko. Die Busfahrt bis zum Grenzfluss werde ich so schnell nicht vergessen. Auf einem Feldweg gings gut 3 Stunden durch den Dschungel. Staendig wurde gehalten, Leute stiegen ein und aus, Kisten wurden auf die Strasse geworfen oder verladen und ueber allem lag ein Film von Strassenstaub. Der Minibus wurde wohl fuer 15 Leute konzipiert aber zwischenzeitlich hatten wir fast das Doppelte an Bord. Samt Gepaeck. Kurz vor der Grenze nahmen wir 5 Maya-Maedchen mit, die am Fluss Waesche gewaschen hatten und circa 150 Liter Wasser in Kanistern dabei hatten. Die sprachen einen alten Maya Dialekt und nur wenig Spanisch. Ein Minibusfahrer ist hier mehr als nur Chauffeur. Er kennt die kleinen Dschungeldoerfer entlang der Piste wie seine Westentasche und wenn ihm jemand ein Paket mitten im Nirgendwo in die Hand drueckt und meint er solle dies doch bitte bei Familie Soundso an der dritten Liane rechts 3 Kilometer weiter abliefern, dann weiss er genau wo das ist. Ich war schwer beeindruckt. Von Guatemala, den Ruinen und vor allem von seinen Bewohnern.
Lasst Fotos sprechen:
- Grenzstation
- Unser Bus
- An der Tanke
- Kein Kabelfernsehen
- Dschungelautobahn
- Bushaltestelle
- Ein Mitfahrer
- Che!
- Die Tarantel ist echt und lebendig
- Tikal
- The Strand
So, wie immer hoffe ich, dass bei euch alles in Ordnung ist soweit.
Bis denn.










