Archiv für die Kategorie ‘Kambodscha’

Hoglstaedara zur Freiheit

Dienstag, 9. Dezember, 2008

Jap, lange dauerts nicht mehr. Dann gehts raus aus der Betonwüste. Geschuftet wird nur noch bis nächste Woche Donnerstag. Da morgen ein Feiertag ist, also gerade mal noch 6 Arbeitstage. Hah! Ein Klacks!

Was ist so passiert seit dem letzten Eintrag?

1. Kurztrip nach Kambodscha (4 Tage)

Grund: Angkor Wat anschauen

Zusammenfassung:

- circa 10 Stunden Busfahrt von Bangkok nach Zielort (Siem Reap), davon die letzen 8 über eine Sandbuckelpiste in einem nicht klimatisierten „Bus“ mit Sitzen, die jedem Zwerghasen Platzprobleme bereiten dürften. Aber lustig, weil vor mir durch Zufall ein 120 Kilo Argentinier sich die Bank mit einer 140 Kilo Deutschen teilen musste (Der Argentinier quoll rechts aus dem Fenster raus, während die Deutsche mit dem halben Körper im Gang saß, hahahaha). Außerdem: drei Franzosen (2 Frauen über 40 und ein Mann über 50), komplett besoffen. Mehrmals durfte ich den faltigen Riesenarsch der einen Französin bewundern, als wieder einmal angehalten werden musste, damit sie neben den Bus pinkeln (eigentlich eher pissen, oder schiffen, oder Elchblase entleeren) konnte.

- Angkor Wat: Ja, ist schön. Ich mag Sightseeing ja eigentlich nicht. Aber ich mag Indiana Jones. Dementsprechend bin ich da mal über meinen Schatten gesprungen und habe mir das Ding angeschaut. Und siehe da: Mit ein wenig Fantasie und Bier fühlte man sich wirklich wie in Indiana Jones 2 („Der Tempel des Todes“). Eine Internetrecherche NACH meinem Besuch ergab dann sogar, dass in Angkor Wat wirklich Teile von Indy 2 (und auch Tomb Raider btw) gedreht wurden, mein ständiges Pfeifen der Titelmelodie vor Ort also damit seine Berechtigung hatte. Nur spielt der Film eigentlich in Indien, aber egal. War wirklich beeindruckend.

2. Unterricht am Goethe-Institut (all the fucking time man…)

Grund: Reisekasse aufbessern

Zusammenfassung:

Da hat sich seit meinem letzten Bericht nicht wirklich was geändert. Die deutsche Sprache ändert sich ja auch nicht. Dementsprechend ändert sich mein Unterricht auch kaum. Ich ertappe mich allerdings mehr und mehr dabei, kleine subtile Witze in meine Erklärungen einzubauen, über die dann nur ich (innerlich) lachen kann. Makes my day most of the times… Manchmal entfleucht mir aber doch ein lautes Lachen, zum Beispiel neulich, als ich den Auftrag gab, ein Hamburger-Rezept aufzuschreiben und eine Schülerin b und d verwechselte: „Zuerst lege ich die Tomatenscheide und die Gurkenscheide auf das Brot.[...] Zum Schluß kommen die Zwiebelscheiden… hahahaha. Naja, Situationskomik.

3. Bangkok (ein Jahr bald)

Grund: Die Wege des Herrn…

Zusammenfassung:

…ööhh, ääääh, hmmm…

Bangkok ist wie ein hässlicher, stinkender Lebensabschnittspartner. Er/Sie tut alles für dich, weil er/sie weiß, dass er/sie hässlich ist und stinkt.

Liebe und Hass, Hass und Liebe. Ich werde die Stadt (nicht) vermissen. Keine Ahnung. Gelehrt hat mich die Zeit sicherlich vieles. Aber was, das muss ich wohl noch rausfinden. Unterhaltsam wars auf jeden Fall. Und sehr sehr heiß. Und stickig. Und staubig. Und versmoggt. Aber auch freundlich, und entgegenkommend und hilfsbereit und lustig und verrückt und interessant und echt abgedreht und krank und spaßig und langweilig und aufregend und was weiß ich… Emotionen gabs auf jeden Fall genug, sowohl positive als auch negative.

So, genug der Schwallerei.

Hab euch alle lieb. Fröhlicher Advent und so.

Hoffe euch gehts gut.

T

Hier noch ein Screenshot aus „Indiana Jones 2 – Der Tempel des Todes“:

Angkor Wat

Indiana Jones und der Tempel des Todes: Die ruhmreichen Helden kehren gemeinsam mit dem geborgenen Shankara-Stein und den geretteten Kindern in das Dorf zurück und werden dort fürstlich empfangen… Fin.