Befinde mich im Lande. Meine alte Nummer funktioniert noch.
Hoffe wir sehen uns dann bald!
Bis gleich.
Befinde mich im Lande. Meine alte Nummer funktioniert noch.
Hoffe wir sehen uns dann bald!
Bis gleich.
Wie schon im letzten Jahr an dieser Stelle, moechte ich mich auch dieses Mal bei euch bedanken.
Wenn man so lange von Zuhause weg ist, dann beginnt man langsam sich Gedanken zu machen: Bin ich schon zu lange weg? Kennt man mich noch (bei meinem derzeitigen Gewicht muss ich mich wohl auch fragen ob man mich ERkennt…)? Denkt daheim noch wer an mich? Halten die mich schon alle fuer verrueckt?
Umso wichtiger nimmt man dann auch jede noch so kleine Nachricht von Daheim. Von meiner lieben Familie, meinen Freunden aus Hagelstadt, aus Regensburg, Hof, San Cristobal, Passau, Schierling, Hannover etc. Sei es ein Kommentar hier auf dem Blog oder eine kleine Email, ein kurzer Chat im Skype, ein schoener Gruss, der mich ueber 10 Ecken erreicht, Geburtstagsgratulationierungen… das alles freut mich wahnsinnig und ihr seid die Besten! Danke. Ich hab euch lieb.
So, genug der Sentimentalitaeten, lasst uns zum Tagesgeschaeft uebergehen:
Florida, genauer gesagt Key West ist der suedlichste Zipfel der USA. Eine kleine Insel im Golf von Mexiko (Wer den Film True Lies kennt: Das ist da, wo die poesen Terroristen sind). Das Wetter hier ist aehnlich wie in Thailand. Heiss und dampfig und wenn es regnet, dann gewaltig. Das Wasser ist so tuerkis wie aus der Tui-Werbung. Was mich ein bissl stoert ist, dass das Meer so ruhig ist. Wie in der Badewanne. Ein bisserl oede. Aber hey, ich kann mich wirklich nicht beklagen. Wir wohnen bei der ehemaligen Gastfamilie (oder dem, was davon uebrig ist) von Leire. Ich fuehle mich hier sehr wohl, denn wirklich jeder hier ist ein entspannter Zeitgenosse. Alles laeuft ruhig und gemaechlich ab, was bei den Temperaturen auch mehr als ratsam ist.
Key West hat viele Gesichter: Touristen, Urlauber, Snobs, Penner, Bluesbands, Billard, Drogensuechtige, Bikinis, dicke Zigarren, Hippies, Verrueckte (davon jede Menge), weiss getuenchte Holzhaueser mit Veranda, Palmen, weisser Sand, Kreuzfahrtschiffe, Betrunkene, Ventilatoren, Eiswuerfel, der Geruch von Sonnencreme und Meer, Wohnwagen, verranzte Boote und moderne Jachten, frischer Fisch, Kaugummi, Fahrraeder, Lebemenschen und viele, die irgendwann mal kamen und aus irgendeinem Grund blieben. Hemmingway hat hier viele Jahre gelebt und ich bin mit dem Rad schon ein paar Mal an seinem Haus vorbeigefahren. Ich werde jedoch nicht reingehen, das kostet naemlich. Aber der Ernest hat es sich schon gutgehen lassen, soweit ich das von aussen beurteilen kann…
Frau Lopez und ich ueberlegen im Moment wie wir am kostenguenstigsten nach Mexiko kommen. Wir haben im Hafen einen Zettel ans schwarze Brett geheftet, ob irgendein Boot, dass in die Richtung faehrt, vielleicht noch zwei unerfahrene Crewmitglieder sucht. Sehr sehr sehr sehr selten, soll das wohl schon funktioniert haben. Aber da muessten wir schon mehr Glueck als Hirn haben, um da jemanden in den naechsten Tagen zu finden. Letztendlich werden wir dann doch fliegen. Auch schoen. Eventuell gehts vorher noch rauf nach Atlanta. Aber das muss man sehen. Zunaechst gilt es noch ein wenig Urlaub zu machen denn es ist wirklich sehr schoen hier…
Hoffe wie immer, dass es euch gut geht.
Sers!
PS: Noch ein paar Fotos aus San Francisco (Key West gibts in den naechsten Tagen):
… heissen die beiden Frauen, mit denen ich mich gerade rumschlage.
Hier die Fotos:

Ja, da steht sie, die Roberta nebst unserer bescheidenen Campingausruestung. 8 Uhr morgens. Wer wild campt muss frueh aufstehen und Zelt abbauen. Der Ranger beginnt um 9 Uhr seine Schicht.

Und hier die liebe Lopez. Auf den ersten Blick ein bisserl eine komische Bildaufteilung. Auf den zweiten Blick erkennt man dann den Grund hierfuer links im Hintergrund.
Bislang verstehen sich Roberta und Leire gut. Ich hoffe das bleibt so.
Es gruesst der Hahn im Korb.
Vor vier Jahren oder so war ich in Neuseeland, genauer gesagt in Raglan. Dort lungerte ich eines Abends im Backpackers mit ein paar anderen Reisenden halb betrunken vorm Fernseher rum als einer ploetzlich „Endless Summer II“ in den DVD-Player legte. Der Film beschreibt im Dokumentarstil die Reise zweier Surfer um den Globus zu diversen bekannten und weniger bekannten Wellen. Dabei folgen die beiden ein Jahr lang dem Sommer, endless summer also.
Warum ich das erzaehle hat zwei Gruende:
Nummer 1: An diesem Abend in Raglan habe ich beschlossen, dass ich auch surfen moechte. Und das ist der Grund warum ich mir hier jeden Tag zusammen mit Plastiktueten, benutzten Kondomen, Chipspackungen und toten Fischen die Wellen teile und fleissig uebe (jap, man mag gar nicht glauben was das Meer in der Regenzeit so alles wieder an den Strand zurueckschleudert. Menschen sind Saubaeren!)
Nummer 2: Mein Sommer dauert nunmehr 13 Monate und hat seinen Hitze-Hoehepunkt hier in Bali, knapp unterhalb des Aequators. Und trotz Sonnenschutzfaktor 100000 und Zinkpaste hab ich mir natuerlich die Nase verbrannt. Aber so dermassen, dass ich jetzt Sommersprossen darauf habe. Und die gehen nimmer weg, das weiss ich weil mir das Gleiche mal als Kind mit meinen Schultern passiert ist und dort ist auch alles voll mit den Punkten… Egal, zurueck zum Thema Sommer: Ich habe seit 13 Monaten keinen Pullover mehr getragen, geschweige denn eine Jacke oder eine Muetze. Ich habe keinen Schnee gesehen, meinen Atem an einem kalten Tag, Rauhreif auf dem Gras, vereiste Windschutzscheiben, unsere bei Glatteis lebensgefaehrliche Garagenauffahrt in Hagelstadt, etc… Und irgendwie geht mir das ab. Ich brauch Jahreszeiten, das weiss ich jetzt. Es muss auch mal kalt sein, so dass man den Sommer auch wieder zu schaetzen weiss. Und ausserdem geht schwitzen irgendwann auf die Nerven.
Ich freu mich auf jeden Fall auf den naechsten Winter back in Europe. Da werd ich zwar sauber frieren die ersten Tage aber beklagen werd ich mich nicht. Im Gegenteil.
Soweit so gut.
Ok, heute Kurzform ohne Umlaute und mit Rechtschreibfehlern.
- Silvester: Wodka Tonic, Feuerwerk am Chao Praya, komische Leute auf der Party, frueh im Bett, kaum Kopfweh.
- Abschied Bangkok: Keine Traenen aber ein kleines Schnief hie und da.
- Krabi: Sueden Thailands. Schoen. Viele „Rockclimber“. Koerperkult wie in Accapulco. Das letzte Leo Bier am Strand mit der Holden. Schoener Ausklang.
- Malaysia: Mit dem Bus ueber die Grenze. Dort naechtlicher Snack. Chicken Curry. Magen verdorben. Ankunft Kuala Lumpur, vier Uhr morgens. Sprint vom Bus zum McDonalds. Beim Reinlaufen schreien „Toilet toilet, where, QUICK!“ Explosionen der Darmperestraltik auf McDonalds Stehklo ohne Papier. 2 Tage Kuala Lumpur mit Fieber und kaputtem Magen. Naechtlicher Dieb im Dorm aber die Lopez war wach und schlug so laut an, dass der Typ die Beine in die Hand nahm und wir dadurch immer noch alle Sachen haben. Dem Kettenhund sei Dank! Abflug mit AirAsia nach Bali am 9. Januar.
- Bali: Saubillig. Billiger als Thailand. Kuta Beach. Sehr laut. Mallorca der Australier. Viele „Rock n Roll“ bruellende Betrunkene mit unansehnlichen Frauen im Arm. Der Strand stinkt nach totem Fisch. Aber egal. Hier kann man surfen lernen. Heute ersten zwei Stunden mit der Holden und Lehrer. Koennen beide jetzt stehen und verstehen einigermassen wie das funktionieren soll. Ab morgen wird ohne Lehrer geuebt. Wir haben noch 26 Tage Visum, die werden wir wohl nutzen. Das sind dann 26 Tage um das Surfen soweit zu bringen, dass wir uns anschliessend in Australien nicht komplett zum Honk machen. Soweit der Plan, die Praxis sieht bekanntlich immer anders aus.
Das wars. Hoffe euch gehts wie immer gut, falls nicht schreibt ne Email und ich troeste euch.
Tom
Die letzten Sachen werden weggepackt. In ein paar Stunden werden wir den Zug nach Krabi nehmen, dort kurz bissl ausspannen und dann am 5. oder 6. mit dem Bus über die Grenze nach Kuala Lumpur fahren. Der Flieger nach Bali ist dann von dort auf den 9. gebucht. Das ist der ganze Plan.
Die letzten Tage haben wir damit verbracht uns von Freunden und Bekannten zu verabschieden. Und irgendwie war das dann trauriger als ich erwartet hatte.
Hier meine „das werde ich vermissen“ – Liste:
1. Das Essen: immer frisch gekocht, 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche an jeder Strassenecke zu 60 Cent pro Teller.
2. Den Lebensstandard: Gute Wohnung, Putzfrau, Swimmingpool. Ins Restaurant gehen wenn man Bock hat. Mal nicht auf das Geld schauen müssen. Sachen kaufen, die man sich schon ewig gewünscht hat (ipod! Laptop!). Taxifahren soviel man will ohne auf den Taxameter zu schauen. Nie sich am Geldautomaten die Frage stellen müssen ob was rauskommmt oder der Dispo wieder ausgereizt ist. Und trotzdem knapp die Hälfte des Einkommens sparen können.
3. Kumpel: Ich werde alle aus der Silom Soi 20 vermissen, die ganzen Fussballer, deren Familien und das Essen dort. Jedesmal wenn ich in diese Straße gekommen bin, war das wie ein Stück Heimat. Leute winken einem zu, hier ein bisschen labern dort einen Teller Reis futtern, drüben die Haare schneiden lassen und abends zusammen sitzen und Bier trinken. Heng und seine Freunde haben mir ein paar Ecken von Bangkok gezeigt, die man als Falang wohl nur sehr selten zu Gesicht bekommt. Nicht selten war ich der einzige Nicht-Thai im Pub oder in der Disko. Auch das Fussballspielen hat hier soviel Spaß gemacht wie schon lange nicht mehr. Niemand der stresst, keiner der böse ist, keine Zuschauer die einen beschimpfen, einfach nur zusammen spielen.
Jap, aber natürlich gibt es auch zig Sachen, die ich auf keinen Fall vermissen werde, dazu gehören:
Der Lärm, der Gestank, die Luft, der Beton, der Teer, der Zement, die Myriaden von Menschen, die Luft, der Gestank, der Beton, der Teer, der Gestank, die Luft, etc…
Mehr kann ich noch nicht über dieses Jahr sagen. Muss das erstmal setzen lassen.
Das war dann auch der letze Eintrag vom heimischen Laptop aus. Den schick ich nämlich heute per Post nach Europa. Ich werde in den nächsten Monaten nur wenig online sein, das bedeutet Emails können etwas dauern. Seht mir das bitte nach.
Die nächsten Infos gibts dann aus Kuala Lumpur oder Bali.
Ein gutes neues Jahr!
Bis bald.
Tom
1. Laos
Vor Weihnachten gings nach Laos, genauer gesagt nach Vientiane. Im Nachtzug von Bangkok an die Grenze habe ich mich gleich mal ordentlich erkältet, aber egal. Über die Grenze gings mit Tuktuk und zu Fuß. Am Grenzübergang selbst hieß es dann erstmal Schlange stehen zusammen mit ein paar „normalen“ Touristen und jeder Menge abgefuckter perverser alter Säcke, die ihr Visum für Thailand erneuern ließen. Vor mir waren zwei Italiener und ein Franzose, die sich auf dem Handy gegenseitig die Fotos von ihren Thailadys zeigten und sich dazu noch über die jeweiligen Leistungsfähigkeiten im Bett austauschten… Am liebsten hätte ich denen alle eins in die Fresse gehauen.
Von der Grenze gings dann mitm Taxi nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Uns blieben ja nur viereinhalb Tage Zeit, somit war klar, dass wir nicht weiterreisen würden. Naja, viel gibts nicht zu erzählen. Lustig ist, dass die Franzosen hier lange am Start waren und ganz schön Spuren hinterlassen haben. So gibts eine Kopie der Champs-Élysées (ein bisschen kleiner wohlgemerkt) mit einem Arsch dö Triompf im Laotischen Stil am Ende. Ausserdem gibts hier das wohl beste Baguette in ganz Südostasien zu kaufen. Vive la france, kulianrisch war das echt ein schöner Urlaub. Einen Tag gings dann noch mittels Motoroller aufs Land, ein bisschen raus aus der Stadt. Das wars. Entspannend und lustig, nicht zu stressig.
2. Weihnachten
Ja mei, Weihnachtsstimmung in Bangkok ist halt nicht. Da kann man Weihnachtsbäume im Haus aufstellen soviele man will (wir haben einen aus Plastik). Das wird nix. Man läuft in kurzen Hosen rum, schwitzt und kalt kommts nur ausm Kühlschrank. Trotzdem wars ein schöner Abend. Wir waren bei einer Mexikanerin und ihrer Mutter zum Abendessen eingeladen und das war echt angenehm. Berge von Essen, ein sehr witziges Gesellschaftsspiel und sogar das Heinecken ist eiskalt aus der Dose genießbar durfte ich feststellen. Somit gelungener Abend. Die Nike-Jogging-Kappe, die mir von den beiden geschenkt wurde, werde ich aber nie tragen. Sorry.
Beschenkt haben Leire und ich uns dann mit einem Besuch beim Schneider. Ein Kleid für die Dame und einen original Blues-Brothers-Anzug nach Maß für mich. Ich kanns kaum erwarten den bald mal einzusetzen, komme mir damit vor wie eine Mischung aus Mr Blonde und Jake. Hammer.
3. Reisepläne
Ich wurde jetzt schon ein paar Mal nach den Reiseplänen gefragt, deshalb hier noch kurz der Plan (besser: die Vision):
- Silvester in Bangkok. Wir sind bei einem ehemaligen Schüler meinerseits eingeladen, einem Australier und der schmeißt gute Partys (Silvi, du kannst dich sicher noch an Patrick erinnern, schöne Grüße übrigens!).
- Am 1. oder 2. Januar – je nach Kopfweh – gehts dann in den Südzipfel von Thailand, Krabi. Dort werden wir zwei, drei Tage bleiben und dann spätestens am 6. Januar den Bus nach Kuala Lumpur, Malaysia nehmen. Dort nur ganz, ganz, ganz kurz die Stadt anschauen (scheint nicht so der Hammer zu sein), also einmal Petronas-Towers rauf und runter und danach gehts in den Flieger nach Bali.
- So, in Bali wird „Projekt Surfen lernen“ gestartet. Wenn uns das gefällt, bleiben wir länger, wenn nicht gehts bald weiter.
- Und dann die große Frage: Australien oder gleich nach Mexiko? Das wird der Geldbeutel entscheiden. Vielleicht gehts auch heim, was weiss denn ich, bin ja kein Hellseher. Den Roland werden wir daber defintiv in Mechiko besuchen.
Soweit so gut, hab euch alle lieb, hoffe euch gehts gut, uns gehts blendend.
Bis bald.
Tom
Hier noch Fotos:
Boah, wie mir das Fussballschauen mit den Freunden abgeht…
Bis denn
Heute

Jap, lange dauerts nicht mehr. Dann gehts raus aus der Betonwüste. Geschuftet wird nur noch bis nächste Woche Donnerstag. Da morgen ein Feiertag ist, also gerade mal noch 6 Arbeitstage. Hah! Ein Klacks!
Was ist so passiert seit dem letzten Eintrag?
1. Kurztrip nach Kambodscha (4 Tage)
Grund: Angkor Wat anschauen
Zusammenfassung:
- circa 10 Stunden Busfahrt von Bangkok nach Zielort (Siem Reap), davon die letzen 8 über eine Sandbuckelpiste in einem nicht klimatisierten „Bus“ mit Sitzen, die jedem Zwerghasen Platzprobleme bereiten dürften. Aber lustig, weil vor mir durch Zufall ein 120 Kilo Argentinier sich die Bank mit einer 140 Kilo Deutschen teilen musste (Der Argentinier quoll rechts aus dem Fenster raus, während die Deutsche mit dem halben Körper im Gang saß, hahahaha). Außerdem: drei Franzosen (2 Frauen über 40 und ein Mann über 50), komplett besoffen. Mehrmals durfte ich den faltigen Riesenarsch der einen Französin bewundern, als wieder einmal angehalten werden musste, damit sie neben den Bus pinkeln (eigentlich eher pissen, oder schiffen, oder Elchblase entleeren) konnte.
- Angkor Wat: Ja, ist schön. Ich mag Sightseeing ja eigentlich nicht. Aber ich mag Indiana Jones. Dementsprechend bin ich da mal über meinen Schatten gesprungen und habe mir das Ding angeschaut. Und siehe da: Mit ein wenig Fantasie und Bier fühlte man sich wirklich wie in Indiana Jones 2 („Der Tempel des Todes“). Eine Internetrecherche NACH meinem Besuch ergab dann sogar, dass in Angkor Wat wirklich Teile von Indy 2 (und auch Tomb Raider btw) gedreht wurden, mein ständiges Pfeifen der Titelmelodie vor Ort also damit seine Berechtigung hatte. Nur spielt der Film eigentlich in Indien, aber egal. War wirklich beeindruckend.
2. Unterricht am Goethe-Institut (all the fucking time man…)
Grund: Reisekasse aufbessern
Zusammenfassung:
Da hat sich seit meinem letzten Bericht nicht wirklich was geändert. Die deutsche Sprache ändert sich ja auch nicht. Dementsprechend ändert sich mein Unterricht auch kaum. Ich ertappe mich allerdings mehr und mehr dabei, kleine subtile Witze in meine Erklärungen einzubauen, über die dann nur ich (innerlich) lachen kann. Makes my day most of the times… Manchmal entfleucht mir aber doch ein lautes Lachen, zum Beispiel neulich, als ich den Auftrag gab, ein Hamburger-Rezept aufzuschreiben und eine Schülerin b und d verwechselte: „Zuerst lege ich die Tomatenscheide und die Gurkenscheide auf das Brot.[...] Zum Schluß kommen die Zwiebelscheiden… hahahaha. Naja, Situationskomik.
3. Bangkok (ein Jahr bald)
Grund: Die Wege des Herrn…
Zusammenfassung:
…ööhh, ääääh, hmmm…
Bangkok ist wie ein hässlicher, stinkender Lebensabschnittspartner. Er/Sie tut alles für dich, weil er/sie weiß, dass er/sie hässlich ist und stinkt.
Liebe und Hass, Hass und Liebe. Ich werde die Stadt (nicht) vermissen. Keine Ahnung. Gelehrt hat mich die Zeit sicherlich vieles. Aber was, das muss ich wohl noch rausfinden. Unterhaltsam wars auf jeden Fall. Und sehr sehr heiß. Und stickig. Und staubig. Und versmoggt. Aber auch freundlich, und entgegenkommend und hilfsbereit und lustig und verrückt und interessant und echt abgedreht und krank und spaßig und langweilig und aufregend und was weiß ich… Emotionen gabs auf jeden Fall genug, sowohl positive als auch negative.
So, genug der Schwallerei.
Hab euch alle lieb. Fröhlicher Advent und so.
Hoffe euch gehts gut.
T
Hier noch ein Screenshot aus „Indiana Jones 2 – Der Tempel des Todes“:

Indiana Jones und der Tempel des Todes: Die ruhmreichen Helden kehren gemeinsam mit dem geborgenen Shankara-Stein und den geretteten Kindern in das Dorf zurück und werden dort fürstlich empfangen… Fin.